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Was sind "verschobene Bits" beim Komponieren von Musik?

Nichts, worüber man sich seriöser Weise Gedanken machen müsste. Die meisten beim Komponieren und Aufnehmen in Heim- wie in Profistudios eingesetzten Musikbearbeitungsprogramme (wie Cubase, Logic, Pro Tools, Ableton Live etc.) sind bit-treu. Kleinere "bugs" sind auf der digitalen Ebene nie wirklich auszuschließen, aber die gleicht beim Abspielen von Musik der heimische CD-Player aus.

Der einzige Punkt bei dem man sich im Zusammenhang mit Musikproduktionen über "verschobene" oder "gekippte" Bits Gedanken machen muss, ist die digitale Anlieferung von gezippten DDP-Masterfiles (DDP = Digital Delivery Protokol). Diese müssen vor Absendung an das Presswerk einem sog. Error-Check unterzogen werden. Dies spielt erst ganz am Ende der Bearbeitungskette bei einer speziellen Form der Masteranlieferung eine Rolle, ganz gewiss aber nicht beim Komponieren.

"Verschobene Bits" geistern allerdings ein wenig durch das Web, aber nicht nur in Informatik-Foren, wo sie hingehören, sondern auch im Zusammenhang mit Musik. Das seriöse Hifi-Forum (www.hifi-forum.de) spricht in diesem Zusammenhang von "Voodoo-Foren" mit eher zweifelhaften Informationen. Wenn Sie mit dem Ergebnis Ihrer Kompositionen nicht ganz zufrieden sind, kann dies vielfältige Ursachen haben. An "verschobenen Bits" liegt es mit Sicherheit nicht.

Frank Gingeleit

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